Ordinationsevaluierung


Die Verpflichtung zur ärztlichen Qualitätssicherung ist im Ärztegesetz verankert (§§ 49, 117, 118). Qualitätssicherung ist eine Berufspflicht aller Ärzte (ÄG §49 Abs.1). Die Qualitätskriterien und die Vorgangsweise der Ordinationsevaluierung wurden in der Qualitätssicherungsverordnung 2012 festgelegt, welche die Österreichische Ärztekammer erlassen hat.
Zur Überprüfung der festgelegten Qualitätskriterien wird im Rahmen der Ordinationsevaluierung ein bundesweiter Evaluierungsfragebogen verwendet. Die Evaluierungspflicht betrifft alle Ordinationen und Gruppenpraxen. Die Ordinationen erhalten dazu alle fünf Jahre den Evaluierungsfragebogen von der ÖQMed zugesandt, d.h. die Ordinationen müssen nicht von sich aus aktiv werden.
Die gültige Qualitätssicherungsverordnung 2012 legt 23 Qualitätskriterien fest. Die nächste Novelle wird voraussichtlich als QS-VO 2018 Anfang 2018 in Kraft treten.
Teil der Evaluierung sind auch die fachspezifischen Ausstattungslisten sowie die gesamte HygieneVO 2014 mit Stand 21.12.2015 (Hygiene-V 2014 - konsolidierte Fassung).

Wir unterstützen Sie

 

mit einer Liste der verpflichtenden Dokumente
mit dem Ordinationshandbuch inkl der Mustervorlagen für die verpflichtenden Dokumente.
mit unseren ÄQZ-Expertentipps zu einigen Kriterien der Ordinationsevaluierung

Ordinationen in Oberösterreich unterstützen wir zusätzlich mit Rahmenvereinbarungen zur Geräteprüfung, welche die ÄKOÖ mit zwei Firmen abgeschlossen hat. Der Vergleich der eingehenden Firmenangebote zeigte, dass keine Firma eindeutig als Bestbieter identifiziert werden kann, sondern es von der Ordinationssituation abhängt, welche Firma günstiger ist (Anzahl und Art der Geräte; Entfernung).
OMS Hygiene- und Technikservice GmbH, Wels: Rahmenvereinbarung OMS
TrEMTeC KG, Reichenau: Rahmenvereinbarung TrEMTeC

 

   

 

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